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Datum: 24.09.2023

Bewährte Praktiken für die Entnahme und Handhabung von Kunststoffgranulatproben für die Feuchtemessung.

Die Trocknung von Kunststoffgranulat ist ein kritischer Schritt bei der Herstellung verschiedener Kunststoffprodukte, und die Entnahme und Handhabung der Proben spielt eine entscheidende Rolle bei der Qualitätserhaltung. In diesem Artikel werden wesentliche Überlegungen zur Entnahme von Kunststoffgranulatproben aus dem Granulattrockner dargelegt und bewährte Verfahren für deren optimale Handhabung hervorgehoben.

Safety First

Gerade bei der Überwachung der Granulatfeuchte während des Trocknungsprozesses sollte auf geeignete persönliche Schutzausrüstung wie z.B. Schutzkleidung, -handschuhe & -brille geachtet werden. Das Kunststoffgranulat kann heiß sein. Seien Sie daher beim Umgang mit dem Granulat vorsichtig, um Verbrennungen zu vermeiden.

Vermeidung von Feuchtigkeitskontamination

Klar ist, dass es für eine zuverlässige Bestimmung des Restfeuchtegehalts der Probe erforderlich ist, den Zustand der Probe – so wie sie im Kunststofftrockner vorliegt – auch für die Messung der Probe aufrechtzuerhalten. Achten Sie deshalb darauf die Probe so kurz wie möglich der (feuchten) Umgebungsluft auszusetzen. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass die Rückbefeuchtung der Probe umso schneller erfolgt, je wärmer und trockener das Granulat vorliegt.

Entnahme einer Granulatprobe

Befüllen Sie das Probengefäß (LINK: Artikel „Transport & Lagerung von KST-Proben…“) vollständig mit der Materialprobe. So ist gewährleistet, dass nur ein minimales Volumen von (feuchter) Umgebungsluft innerhalb des Probengefäßes verbleibt – dies vermindert deutlich die unerwünschte Feuchtigkeitsaufnahme der Probe bevor diese gemessen werden kann.

Wischen Sie Staub oder Granulatrückstände vom Rand des Glases ab, bevor Sie den Deckel aufsetzen. Es kann hilfreich sein, das Gefäß leicht auf den Boden oder den Tisch zu klopfen, damit sich das Granulat vor dem Abwischen des Randes absetzt. Schließen Sie den Deckel fest, aber achten Sie darauf, dass der Deckel nicht über das Gewinde springt und sich lockert.

Werden die oben genannten Empfehlungen beachtet, ist eine optimale Probenbereitstellung für eine anschließende Restfeuchtebestimmung gewährleistet.

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